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Unser Pfarrteam
Pfarrer Christian Scharpf
Oberdorfstrasse 2
8117 Fällanden
Telefon: 044 887 04 00
Mobile: 078 622 00 28
Ich wuchs in den Neunzigern in Frauenfeld auf. Im CEVI Frauenfeld habe ich als Kind und Jugendlicher treue Freunde und gute Vorbilder gefunden. Deshalb ist mir Gemeinschaft sehr wichtig. Das möchte ich an Jugendliche weitergeben und ihnen ein ebenso gutes Vorbild sein. Im Jugendchor Frauenfeld habe ich singen gelernt. Heute singe ich gerne im Gottesdienst und in einem gregorianischen Chor in Mönchaltorf, mit dem ich auftrete, sofern es der Gottesdienstplan erlaubt. Schon lange vor der Matura entschied ich mich, Theologie zu studieren. Meine Hauptfragen an mein Studium lauteten: “Was ist der Mensch?“ und „Was kann ich wirklich glauben?“. Ich entschied mich für die Uni Zürich, wo schon mein Vater Theologie studiert hatte. Während des Studiums habe ich mich auch mit anderen Religionen, Ethik, Geschichte und Psychologie befasst. Neben dem Studium habe ich gearbeitet, um meine Mutter nach dem allzu frühen Tod meines Vaters zu entlasten. In einer Firma, die Pensionskassen beriet, habe ich als Assistent im Sekretariat einiges über Geldanlagen und die Finanzmärkte erfahren. Mit meiner Frau, die Wirtschaft studiert hat, diskutiere ich das oft.
Im Herbst 2010 war ich für zwei Monate im Libanon, in Beirut. Ich habe neben ein paar Brocken Arabisch auch gelernt, dass es „den“ Islam oder „die“ Muslime genauso wenig gibt wie „die“ Kirche oder „die“ Christen. Überall gibt es eine kleine Minderheit von Fanatikern und eine grosse Mehrheit, die ein anständiges Leben führen will, ohne anderen weh zu tun.
Im Sommer 2011 habe ich ausserdem Italienisch gelernt, das nützt mir in meiner Aufgabe als Armeeseelsorger im jährlichen Militärdienst.
Ich bin auch in der Notfallseelsorge des Kantons Zürich. Dafür bin ich 3-4 Wochen im Jahr auf Pikett für die Region Uster-Meilen-Pfäffikon. Notfallseelsorger begleiten auf Wunsch der Polizei Menschen über die ersten 2-3h nach einem schweren Ereignis. Zum Beispiel nach einem Suizid in der Familie.
Als Pfarrer möchte ich Hand bieten, damit Menschen über die Klippen des Lebens kommen. Die Angebote der Kirchgemeinde sollten sein wie Gasthäuser auf dem Lebensweg, in denen man in Ruhe über das Leben reden und nachdenken kann. Ich freue mich auf anregende Diskussionen, schlaue und (vermeintlich) dumme Fragen.
Neben meinem Beruf interessiere ich mich für Segelschiffe (Windjammer) und trainiere Kung-Fu.
Pfarrerin Malinee Müller
Büro: Bodenacherstrasse 81
8121 Benglen
Telefon: 044 887 04 01
Mobile : 079 944 40 16
Ich bin in Zürich aufgewachsen und arbeitete nach dem Besuch der Handelsschule in der Privatwirtschaft. Daneben machte ich die Matura auf dem zweiten Bildungsweg. In Zürich und Bern habe ich die alten Sprachen erlernt und Theologie studiert. Meine Lizentiatsarbeit schrieb ich über die Kinderkrippenbilder Albert Ankers. Im Juli 2011 trat ich meine erste Pfarrstelle hier in Fällanden an. Innert kurzer Zeit durfte ich viele Menschen kennenlernen und hatte auch die Gelegenheit, mich am Gemeindeleben, auch ausserhalb der Kirche, aktiv zu beteiligen.
Mir ist es wichtig, Menschen jeden Lebensalters möglichst breit anzusprechen, sei es mit einem Ausflug, mit kulturellen Anlässen oder mit einer Besinnung. Mir ist es ein Anliegen, auch in den Gottesdiensten alt, jung und auch meine Generation anzusprechen. Deshalb versuche ich einige der Gottesdienste speziell zu gestalten. Für dieses Jahr habe ich geplant, Musikgottesdienste mit der Clown-Gugge, der Musikgesellschaft und mit einem Jodelchor durchzuführen. Der Gottesdienst mit der Musikgesellschaft wird auf der MS Uster auf dem Greifensee stattfinden.
Für mich bedeutet dies Volkskirche im besten Sinn. Für Menschen da zu sein, mit ihnen unterwegs zu sein und generationenübergreifend Gemeinschaft zu pflegen, ist mir ein Anliegen. Eine besondere Gelegenheit dazu wird dieses Jahr die Gemeindereise bieten, die uns nach Österreich und Ungarn führen wird. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
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31. Mai 2012, 9 Uhr altes Pfarrhaus
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